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Firstfeier in der Geschützten Werkstätte Tirol

Die Geschützte Werkstätte Integrative Betriebe Tirol GmbH hat am Standort Vomp expandiert. In nur 6 Monaten Planung und 9 Monaten Bauzeit entstand ein neues Gebäude.

Am 6.11.2015 wurde zur Firstfeier geladen. Geschäftsführer Klaus Mair konnte Bundesminister Rudolf Hundstorfer, Landeshauptmann Günther Platter, Landesrätin Doktorin Christine Baur sowie viele Vertreter von Bund, Land, Wirtschaftskammer, Kammer für Arbeiter und Angestellte, Sozialministerium, Bezirkshauptmannschaft und viele mehr begrüßen. Aber auch sämtliche ausführende Firmen und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Geschützten Werkstätte Tirol freuten sich über die gelungene Feier.

Foto: Gruppenfoto Geschenkübergabe Kreisverkehr
von links: Aufsichtsratsvorsitzender Michael Knaus vom Österreichischen Zivilinvalidenverband, Geschäftsführer Klaus Mair, Bundesminister Rudolf Hundstorfer, Landesrätin Doktorin Christine Baur, Landeshauptmann Günther Platter, Bürgermeister Karl Josef Schubert, Harald Steinbacher

Das Unternehmen hat sich in den letzten Jahren durch die starke Expansion der Kunden rasant entwickelt, und zusätzlich wurden neue Geschäftsfelder erschlossen. Die räumliche Infrastruktur war jedoch für die hinzukommenden Geschäftsfelder nicht immer ideal geeignet, weshalb diese Erweiterungen immer mit Improvisation im Hinblick auf die Platzsituation geprägt waren. Damit dieses geplante Vorhaben realisiert werden konnte, musste eine entsprechende Grundstücksfläche gekauft bzw. gepachtet werden. Das neue Gebäude ist eine große zusammenhängende Tischlerei im Erdgeschoss – bislang wurde über zwei Gebäude produziert.
Im Obergeschoß stehen moderne Räumlichkeiten für Elektro- und Mühlenmontage zur Verfügung, am Ende des Baukörpers wurde ein modernes Lager angeordnet, welches mit einem Lasten- und Kommissionierungslift die beiden Produktionsbereiche erschließt.
Im bestehenden Gebäude, das sich, aufgrund von Raumhöhe, Belichtungsflächen, Deckenlasten usw. nicht mehr für eine zeitgemäße industrielle Fertigung eignet, ist bereits seit Anfang des Jahres das neue Geschäftsfeld Textil angesiedelt.
Weiters bieten die alten Hallen Platz für Konfektionierung, Manufaktur und Palettenfertigung. Der hintere Bereich wird für Ausbildungszwecke genutzt.
Bevor diese Räumlichkeiten jedoch genutzt werden können, müssen sie den Anforderungen entsprechend renoviert werden.
Insgesamt wurde die Fläche im Werk Vomp von 10.300 m² auf 21.106 m² erweitert.

Im Zuge der Firstfeier wurde auch der Kreisverkehr der Sinne und Fähigkeiten eingeweiht.
Im Auftrag der Marktgemeinde Vomp gestalteten das Werk Vomp und das Werk Imst den Kreisverkehr vor der Einfahrt zur Geschützten Werkstätte in Vomp.
Bewegen, Sehen, Hören, Denken und Sprechen – im „Kreis der Sinne und Fähigkeiten“ werden die Auswirkungen von körperlichen und geistigen Beeinträchtigungen sowie die Beeinträchtigung der Sinnesfunktion symbolisch dargestellt. Der Kreis steht für ein gesellschaftliches Bild, welches die erfolgreiche Integration von Menschen mit Behinderungen darstellen soll.
Idee und künstlerische Gestaltung stammen von Harald Steinbacher, Leiter der GW Tirol-Akademie. Harald Steinbacher ist Holz- und Steinbildhauermeister und ist seit 2013 in der Geschützten Werkstätte Tirol beschäftigt.
Die Materialien wurden bewusst gewählt - die Korpusteile wurden aus Nirosta im Werk Imst gefertigt, die Lärchenholzbeplankungen stammen vom Werk Vomp. Ein ganz wichtiger Aspekt von Anbeginn des Projektes war es, eine Symbiose zwischen den beiden Standorten zu schaffen, und sich den beiden wichtigsten Werkstoffen der GW Tirol im Kreis der Sinne und Fähigkeiten zu widmen.

Weitere Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie


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