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Neuigkeiten rund um die
Geschützte Werkstätte Tirol


 

Girls' Day in der Geschützten Werkstätte Tirol

Girls' Day für Mädchen in Tiroler Sonderschulen am 23.4.2015Logo: Sozial Ministerium Service

Mädchen treffen ihre Berufswahl noch immer in einem sehr engen Berufsfeld. Die Berufe Friseurin, Einzelhandels- und Bürokauffrau zählen nach wie vor zu den drei beliebtesten, in denen sich beinah die Hälfte aller weiblichen Tiroler Lehrlinge findet.

„Der Girls' Day soll Mädchen auf andere, vor allem technische Berufe aufmerksam machen. Dazu sollen sie in Betrieben vor Ort die Tätigkeiten und Anforderungen verschiedener Berufsbilder kennenlernen", erklärt Doktor Karin Klocker, Leiterin des Sozialministeriumservice Tirol.

Der Girls' Day richtete sich bis jetzt nur an Mädchen der 8. und 9. Schulstufe der Schultypen Hauptschule, Neue Mittelschule, Allgemein bildende höhere Schule und Polytechnische Schule. Mädchen aus Sonderschulen wurden bisher nicht eingeladen.
Das Sozialministeriumservice, Landesstelle Tirol veranstaltet deshalb heuer erstmals einen Girls' Day explizit für Mädchen aus Sonderschulen, wobei nicht nur die Vorstellung von technischen Berufsbildern, sondern die Arbeitswelt als gesamtes im Vordergrund stehen soll.

Foto: Die Teilnehmerinnen hören Frau Doktor Klocker gespannt zu

Doktor Klocker: „Auf Grund unserer jahrelanger Beobachtung wissen wir, dass Mädchen mit Einschränkungen weniger oft den Schritt von der Schule in die Arbeitswelt bewältigen. Der Einstieg ins Berufsleben stellt für viele eine große Hürde dar."

In den Projekten des Sozialministeriumservice wird großes Augenmerk auf die Akquise von Mädchen gelegt, jedoch gelingt es nicht in ausreichendem Maße, Mädchen zu einer Teilnahme oder zum Einstieg ins Berufsleben zu motivieren.

Der Girls' Day soll Mädchen mit Einschränkungen aus Sonderschulen ermutigen, damit sie so den ersten Schritt in einen Betrieb machen. Ängste und Vorurteile können überwunden werden. Darüber hinaus kann der Besuch in einem Betrieb bei der Berufswahl unterstützen.

Betriebe, wie die Geschützte Werkstätte Integrative Betriebe GmbH in Imst und Vomp, die Montanwerke in Brixlegg, das Wohn- und Pflegeheim in Zell am Ziller, die Firma Horst Idl Metallbau GmbH in Nußdorf-Debant und XXXLutz in Zams gewähren den Mädchen einen Einblick in die Berufswelt.

Doktor Klocker abschließend: „Wir bedanken uns bei allen Mitwirkenden und freuen uns, dass Mädchen aus Sonderschulen nun ebenfalls beim Girls' Day dabei sein können!"

Weitere Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie

Schulung

Schuldenberatung für Jugendliche

Die Sozialträger haben täglich mit Schulden, den betroffenen Menschen und deren Schicksalen zu tun. Insbesondere die steigende Jugendverschuldung zeigt, dass Schuldenprävention sehr wichtig ist.

Die MitarbeiterInnen der Raiffeisenbank Schwaz zeigten bei der Veranstaltung für die TeilnehmerInnen der Industriellen Qualifizierung auf, wie in Geldangelegenheiten vorzugehen ist, bevor die Schuldenfalle zuschnappt. Die Folgen, wenn man mehr Ausgaben als Eingaben hat, wurden genauestens besprochen. Ebenso wurde den Schülern aufgezeigt, was man mit gespartem Geld alles machen kann.

Bild: Gruppenfoto mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen

Ein herzliches Dankeschön an die Raiffeisenbank Schwaz, besonders an Herrn Christoph Schrettl und Herrn Wolfgang Danner für die tolle Präsentation


Sicherheitsschulung für Jugendliche

Die jährliche Sicherheitsschulung der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt unterstützt die Jugendlichen der Industriellen Qualifizierung beim richtigen Verhalten im Betrieb - sowohl auf die Arbeitssicherheit, als auch auf den Gesundheitsschutz.

Ausrutschen, Stolpern und Stürze gehören zu den häufigsten Unfallursachen. Zur Verringerung der Verletzungsgefahr können jedoch einfache Maßnahmen ergriffen werden. Die Schaffung eines Sicherheitsbewußtseins beim Arbeiten mit Maschinen und Werkzeugen und im Umgang mit Materialien, ist besonders in der Werkstatt ein wichtiges Lernzeil und Kriterium für unsere Jugendlichen.

Foto: Herr Ingenieur Kurt Jäger zeigt den Jugendlichen die Gefahren an Maschinen

Vielen Dank an Ingenieur Kurt Jäger von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt, der die Schulung durchgeführt hat


Der nächste Winter kommt bestimmt!

Denken Sie schon heute an ein behagliches Heim und sorgen Sie vor.
Bestellen Sie jetzt Ihren Bedarf an Holzbriketts, und Sie können sorglos und unbeschwert die warme Jahreszeit genießen.

Bild: Offener Kamin
Bildquelle: Kaisersuites

Unsere Holzbriketts bestehen aus reinen, unter hohem Druck gepressten Holzspänen ohne Zusatz von Bindemitteln. Sie zeichnen sich durch einen hohen Heizwert aus.
Da wir in unserer Produktion ausschließlich hochwertige Rohmaterialien verwenden, ist gewährleistet, dass keine Problemstoffe mitverarbeitet werden, die beim Verbrennen Schadstoffe freisetzen.
Mit der Herstellung der Briketts trägt die Geschützte Werkstätte in doppelter Hinsicht zum Umweltschutz bei: einerseits entsteht kein Verkehr durch Abfalltransport, andererseits kann ressourcenschonendes Heizmaterial in bester Qualität angeboten werden.

Bild: Briketts
Bildquelle: Geschützte Werkstätte Tirol

Besuch Landeshauptmann Günther Platter

"Der Vorhang geht auf"

Unter diesem Motto hat sich die Geschützte Werkstätte Tirol am Standort Vomp um ein Geschäftsfeld erweitert.

Seit 1.1.2015 werden, zusammen mit zwei weiteren Integrativen Betrieben (Geschützte Werkstätte Sankt Pölten und ABC Kärnten), für eine renommierte österreichische Einrichtungsgruppe, qualitativ hochwertige Vorhänge und Textilien genäht.
Erstmals arbeiten drei Integrative Betriebe gemeinsam an einem Projekt, die Aufgabe für den Erhalt dieses Großauftrages bestand darin, österreichweite Produktions- und Logistikstrukturen aufzubauen, um dem Auftraggeber Koordination sowie Qualitätsstandards in den mehr als 50 Filialen in Österreich zu vereinheitlichen.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, das Logistikkonzept den heutigen Anforderungen, unter Berücksichtigung von schonendem Umgang mit Ressourcen, anzupassen und weiter zu entwickeln.
Hierbei ist angedacht, einen elektronischen Nähschein zu entwickeln, welcher den Auftrag direkt mit dem Kunden in "Echtzeit" erfasst, und dann sofort an die Produktionsstätten übermittelt, um somit sowohl Kommunikationswege, aber vor allem auch Papier und Transport einzusparen. Die dazu benötigte Software wird von der GW Sankt Pölten entwickelt.

Die Realisierung dieses Projektes bedeutet für Österreich, aber vor allem für jene Bundesländer, in welchen die drei Betriebe angesiedelt sind, einen sozialen sowie auch wirtschaftlich nachhaltigen Mehrwert. Mit diesem Auftrag können in Tirol weitere 40 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung geschaffen werden, und es kann sichergestellt werden, dass die "Kunst" des Textilhandwerkens in Tirol erhalten bleibt.

Das neue Geschäftsfeld Textil hat eine Adaptierung der bestehenden Flächen erfordert, ein entsprechender Zubau wurde daher noch im Dezember 2014 realisiert. Für den Vollausbau dieses Geschäftsbereiches bedarf es jedoch eines weiteren Bauprojektes, welches sich derzeit in Planung befindet.
Foto: genähter Vorhang vom neue Bereich Textiltextil platter2
Wir sind stolz darauf, dass wir bereits 15 MitarbeiterInnen in diesem neuen Geschäftsfeld beschäftigen können, und dass der erste Vorhang bereits wenige Tage nach Fertigstellung der neuen Produktionsflächen und Einschulung der MitarbeiterInnen zur vollsten Zufriedenheit unseres Kunden ausgeliefert werden konnte.

Am 12.3.2015 besuchte Landeshauptmann Günther Platter die Geschützte Werkstätte Vomp. Bei einer ausführlichen Betriebsbesichtigung konnte sich Herr Platter persönlich vom umfangreichen Leistungsspektrum der Geschützten Werkstätte Tirol, Standort Vomp, überzeugen. Begeistert war der Landeshauptmann vor allem über die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, er begrüßte jeden einzelnen persönlich.

Foto: Sabine Fantin im Gespräch mit Landeshauptmann PlatterFoto: Gruppenfoto mit Reinhard SchweinbergerLandeshauptmann Günther Platter folgt gespannt den Worten von Sabine Fantin, Bereichsleiterin Textil
Im Bild rechts ein Gruppenfoto mit Reinhard Schweinberger - ein Mann der ersten Stunde. Herr Schweinberger (dritter von rechts) ist bereits seit der Gründung 1980 in der Geschützten Werkstätte tätig.

Weiter Bilder finden Sie in unserer Bildergalerie

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